Modul 6 – Praxis, Prüfung & Abschluss
Dein letzter Schritt zum Bungee Fitness Trainer
Du hast dich intensiv mit den Grundlagen des Bungee Fitness Trainings beschäftigt, das Equipment kennengelernt, Bewegungen erarbeitet und gelernt, wie du professionelle Trainingsstunden aufbaust.
Jetzt wird aus deinem Wissen praktische Trainerkompetenz!
In diesem Modul setzt du alles Gelernte zusammen und bereitest dich darauf vor, eigenständig Bungee Fitness Kurse zu unterrichten.
Das erwartet dich in diesem Modul:
Lektion 1: Wiederholung der wichtigsten Ausbildungsinhalte
Lektion 2: Praktische Vorbereitung und Sicherheitscheck
Lektion 3: Deine eigene Bungee Fitness Stunde durchführen
Lektion 4: Häufige Fehler erkennen und korrigieren
Lektion 5: Selbstreflexion und Trainerkompetenz
Lektion 6: Theoretische Abschlussprüfung
Lektion 7: Praktische Lehrprobe und Zertifizierung
Dein Lernziel: Du kannst eine Bungee Fitness Trainingseinheit fachgerecht planen, deine Teilnehmer sicher anleiten, typische Fehler erkennen und angemessen auf unerwartete Situationen reagieren.
Nach erfolgreichem Bestehen aller vorgesehenen Prüfungsbestandteile erhältst du dein Abschlusszertifikat der Aerial Academy.
Lektion 1 – Dein Wissen zusammenführen
Eine gute Trainerin oder ein guter Trainer verbindet Fachwissen mit aufmerksamem Beobachten. Wiederhole deshalb nicht nur Übungsnamen, sondern auch die Bedingungen, unter denen eine Übung durchgeführt werden darf.
Deine Wiederholung
Grundlagen: Erkläre Bungee Fitness in eigenen Worten. Beschreibe die Zugwirkung des Systems und die Anforderungen an Orientierung, Körperkontrolle und Bewegungsraum.
Equipment: Erkläre, wie du anhand der Herstellerangaben geeignete Komponenten auswählst und den Gurt individuell einstellst. Unterscheide deinen Kurscheck von technischen Prüfungen, die entsprechend qualifizierte Personen durchführen müssen.
Technik: Demonstriere die in der Ausbildung vermittelten Grundbewegungen. Benenne Ausgangsposition, Bewegungsablauf, Rückkehr und typische Fehler.
Kombinationen: Verbinde bekannte Übungen mit kontrollierten Übergängen. Erkläre eine einfachere Variante und die Voraussetzungen für eine Steigerung.
Teaching: Begründe deinen Stundenaufbau. Zeige, wie du klare Anweisungen gibst, die Gruppe beobachtest und Belastung sowie Pausen anpasst.
Deine Aufgabe
Notiere zu jedem Bereich: Was beherrsche ich? Was muss ich wiederholen? Welche konkrete Frage möchte ich mit Nadin klären? Bearbeite offene sicherheitsrelevante Fragen vor der Praxis.
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Lektion 2 – Deine Praxis vorbereiten
Eine gute Stunde beginnt mit Vorbereitung. Ein attraktiver Stundenplan reicht allein nicht aus: Raum, Anlage, Equipment und geplante Bewegungen müssen zusammenpassen.
Lerncheckliste vor Kursbeginn
- Für die Anlage liegen die erforderlichen fachkundigen Prüfungen und Freigaben vor; offene Mängel sind geklärt.
- Die vorgesehene Nutzung entspricht den Herstellerangaben und dem Sicherheitsverfahren vor Ort.
- Die ausgewählten Komponenten sind zugelassen, kompatibel und innerhalb ihrer vorgesehenen Nutzungsbedingungen.
- Die vorgeschriebenen Sicht- und Funktionskontrollen sind durchgeführt; auffällige Teile sind aus der Nutzung genommen.
- Boden und Bewegungsbereiche sind frei; die geplanten Bewegungen passen zu den verfügbaren Abständen.
- Ausgänge und Zugänge für Hilfe bleiben frei.
- Jede Person wurde nach dem vorgesehenen Teilnahmeverfahren eingewiesen; offene Fragen zur Teilnahme sind geklärt.
- Gurt und System wurden individuell nach Herstellerangaben eingestellt und kontrolliert.
- Die Gruppe kennt Stoppsignal, Pausenablauf und kontrollierten Ausstieg.
- Das Stundenkonzept enthält geeignete Varianten und Erholungsphasen.
- Ich kann alle Personen beobachten und habe Unterstützung organisiert, falls die Gruppe dies erfordert.
- Zuständigkeiten, Kommunikationsmittel und Notfallablauf vor Ort sind bekannt.
Diese Lerncheckliste ergänzt das lokale Sicherheitsverfahren. Sie ersetzt keine technische Prüfung und bestätigt durch Abhaken keine Betriebssicherheit.
Wenn etwas nicht stimmt
Stoppe die Nutzung des betroffenen Systems und kennzeichne es nach dem Verfahren vor Ort. Lass die Ursache durch eine entsprechend qualifizierte Person klären. Nimm es erst nach der vorgesehenen Freigabe wieder in Betrieb. Improvisierte Befestigungen oder nicht freigegebene Komponentenkombinationen gehören nicht in den Unterricht.
Praxisaufgabe: Gehe die Checkliste mit deiner fachkundigen Aufsicht durch. Notiere Datum, eingesetztes System, offene Punkte und deren Klärung. Erzeuge für diese Aufgabe niemals absichtlich eine Gefahr.
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Lektion 3 – Deine eigene Stunde durchführen
Plane eine 60-minütige Einsteigerstunde mit dem Schwerpunkt Körperkontrolle und einfache Bewegungsverbindungen. Verwende ausschließlich Übungen, die in der Ausbildung vermittelt wurden und für das eingesetzte System freigegeben sind.
Muster für deine Zeitplanung
| Abschnitt | Dauer | Inhalt und Traineraufgabe |
|---|---|---|
| Begrüßung und Einweisung | 5 Min. | Ziel erklären, Stoppsignal wiederholen, individuelle Abschlusskontrolle |
| Warm-up | 10 Min. | Kontrollierte Schritte und Mobilisation; langsam steigern |
| Technik | 10 Min. | Ausgangsposition, Gewichtsverlagerungen und kontrollierte Rückkehr einzeln üben |
| Hauptteil | 25 Min. | Bekannte Übungen verbinden; Varianten, Beobachtung und Pausen einplanen |
| Cool-down und Abschluss | 10 Min. | Intensität reduzieren, kontrollierter Ausstieg, Feedback |
Die Anlagenprüfung und individuelle Einrichtung erfolgen vor Beginn dieses Beispiels. Plane dafür zusätzlich ausreichend Zeit ein. Dauern Kontrollen länger, verkürzt du den Trainingsinhalt entsprechend.
Beispiel für den Hauptteil
Beginne mit einfachen Schrittfolgen. Ergänze anschließend eine bereits erlernte Widerstandsbewegung, etwa eine für euer System geeignete Kniebeugenvariante. Übe beide Inhalte zunächst getrennt und verbinde sie erst bei kontrollierter Ausführung. Plane zwischen den Abschnitten Erholung ein. Verwende keine neue Flugbewegung als spontane Steigerung.
So leitest du eine Bewegung an
- Benenne die Übung und ihr Ziel.
- Demonstriere langsam und erkläre die wichtigsten Merkmale.
- Lass die Gruppe mit einer einfachen Variante beginnen.
- Beobachte und gib einen konkreten Hinweis nach dem anderen.
- Prüfe die Wirkung deiner Korrektur, bevor du steigerst.
Vorlage: Mein Stundenkonzept
Name / Datum: ____________________
Zielgruppe / Gruppengröße: ____________________
Trainingsziel / Voraussetzungen: ____________________
Ort / System / fachkundige Aufsicht: ____________________
| Zeit | Übung und Ziel | Anleitung | Einfache Variante | Steigerung und Voraussetzung | Pause | Beobachtung / Stoppkriterium |
|---|---|---|---|---|---|---|
Sicherheitsverfahren und Zuständigkeiten: ____________________
Vorgehen bei Unterbrechung / technischem Problem: ____________________
Feedback der Aufsicht und Anpassungen: ____________________
Führe deine geplante Stunde unter geeigneter fachlicher Aufsicht durch. Dokumentiere anschließend, welche Anpassungen notwendig waren.
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Lektion 4 – Beobachten, korrigieren, erneut prüfen
Nicht jede auffällige Bewegung ist ausschließlich ein Technikfehler. Prüfe auch, ob Ermüdung, unklare Anleitung oder eine ungeeignete Einstellung beteiligt sein könnten. Ändere das System ausschließlich im Rahmen der Herstellerangaben und deiner Zuständigkeit.
| Beobachtung | Deine erste Reaktion | Weiteres Vorgehen |
|---|---|---|
| Unsichere Ausgangsposition | Tempo und Aufgabe reduzieren | Position erneut erklären und kontrolliert üben |
| Unkontrollierte Rückkehr | Übung unterbrechen | Ablauf und Systemkonfiguration fachgerecht prüfen |
| Gruppe verliert die Reihenfolge | Kombination vereinfachen | Schritte einzeln vermitteln |
| Deutliche Ermüdung | Belastung reduzieren oder pausieren | Erst nach angemessener Erholung neu beurteilen |
| Gurt verrutscht oder verursacht Beschwerden | Übung stoppen | Nach vorgesehenem Ablauf entlasten und Sitz prüfen |
| Gefährliche Annäherung zwischen Personen | Betroffene Bewegungen stoppen | Raumaufteilung und Bewegungsfolge prüfen |
| Technischer Mangel | Betroffenes System sperren | Fachkundige Klärung und Freigabe veranlassen |
Ein hilfreicher Korrektursatz
„Wir reduzieren zuerst das Tempo. Übe die Rückkehr einzeln und kontrolliert. Ich schaue mir die Bewegung noch einmal an.“
Bei Beschwerden oder einer akuten Notfallsituation reicht eine technische Korrektur nicht aus. Unterbrich das Training und handle nach dem Erste-Hilfe- und Notfallverfahren vor Ort. Diagnosen gehören nicht zur Traineraufgabe.
Aufgabe: Bearbeite drei Fallbeispiele schriftlich: eine Person verliert die Schrittfolge; ein Gurt verrutscht; zwei Personen nähern sich gefährlich an. Beschreibe jeweils erste Reaktion, mögliche Ursachen und Bedingungen für eine Fortsetzung. Besprich die Antworten mit Nadin.
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Lektion 5 – Dein Unterrichten reflektieren
Du entwickelst Trainerkompetenz durch Üben, Beobachtung und ehrliches Feedback. Eine gelungene Reflexion beschreibt konkrete Situationen und daraus folgende Veränderungen.
Mein Reflexionsbogen
- Welches Ziel hatte meine Stunde? Woran erkenne ich, ob es erreicht wurde?
- Waren Sicherheitsabläufe und Zuständigkeiten klar?
- Welche Anleitung hat gut funktioniert? Nenne ein Beispiel.
- Konnte ich alle Personen ausreichend beobachten?
- Welche Schwierigkeit habe ich erkannt und wie habe ich reagiert?
- Waren Belastung, Varianten und Pausen passend?
- Waren die Übergänge kontrolliert und verständlich?
- Welches Feedback erhielt ich von Gruppe und Aufsicht?
- Welche zwei Dinge ändere ich in meiner nächsten Stunde?
- Welche offene Frage muss ich vor weiterer Praxis klären?
Meine zwei nächsten Schritte mit Termin: ____________________
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Lektion 6 – Theoretische Abschlussprüfung
Die Prüfung umfasst 30 Fragen. Pro Frage ist genau eine Antwort richtig. Lies jede Frage sorgfältig und wähle die fachlich passende Antwort.
Prüfungsregel – Entwurf zur Freigabe: Jede richtige Antwort zählt einen Punkt. Zum Bestehen sind mindestens 24 von 30 Punkten erforderlich. Zusätzlich müssen alle Sicherheitsfragen richtig beantwortet sein: 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 23, 24, 25 und 28. Bei Nichtbestehen erhältst du Rückmeldung zu den Lernbereichen und wiederholst die Prüfung nach deren Bearbeitung.
Die 30 Prüfungsfragen
1. Was prägt Bungee Fitness?
A) Ausschließlich passives Hängen. B) Bewegungen in Verbindung mit einem elastischen System und dessen Zugwirkung. C) Training ohne Anforderungen an Körperkontrolle.
2. Wozu dient die schrittweise methodische Vermittlung?
A) Sie ersetzt den Equipmentcheck. B) Sie ermöglicht sofort komplexe Flugbewegungen. C) Sie baut von beherrschten Grundlagen zu anspruchsvolleren Aufgaben auf.
3. Worauf basiert die Auswahl des Bungee-Systems?
A) Herstellerangaben, zugelassener Nutzung und individuellen Voraussetzungen. B) Ausschließlich auf der Farbe. C) Auf Empfehlungen beliebiger Social-Media-Videos.
4. Ein Verbindungselement ist auffällig beschädigt. Was tust du?
A) Du nutzt es bei geringer Intensität weiter. B) Du nimmst es aus der Nutzung und veranlasst fachkundige Klärung. C) Du verdeckst die Stelle.
5. Die Freigabe einer Aufhängung ist unklar. Was gilt?
A) Ein vorsichtiger Test durch Teilnehmende genügt. B) Eine Videoaufnahme ersetzt die Prüfung. C) Die Nutzung bleibt ausgesetzt, bis die erforderliche fachkundige Klärung und Freigabe vorliegt.
6. Wie kontrollierst du den Gurtsitz?
A) Individuell nach Herstellerangaben und vorgesehenem Kontrollablauf. B) Nur anhand der Kleidergröße. C) Für alle mit derselben Einstellung.
7. Der Gurt verrutscht während einer Übung. Was ist die erste Reaktion?
A) Tempo steigern. B) Übung stoppen und nach vorgesehenem Ablauf den Gurtsitz prüfen. C) Erst zum Kursende nachsehen.
8. Warum planst du ausreichend Bewegungsraum ein?
A) Damit Musik besser klingt. B) Damit möglichst viele Systeme hineinpassen. C) Damit die vorgesehenen Bewegungen und Übergänge ohne gefährliche Annäherung möglich sind.
9. Eine Person berichtet während des Trainings über Schwindel. Was tust du?
A) Training unterbrechen, die Person sicher betreuen und entsprechend dem Verfahren vor Ort handeln. B) Die Bewegung unverändert fortsetzen lassen. C) Die Person zur nächsten Flugübung motivieren.
10. Wie gehst du mit nicht freigegebenen Komponentenkombinationen um?
A) Bei ähnlichem Aussehen sind sie geeignet. B) Du verwendest sie nicht. C) Eine geringere Gruppengröße macht sie zulässig.
11. Welche Funktion hat das Warm-up?
A) Es ersetzt die Sicherheitskontrolle. B) Es dient ausschließlich der Unterhaltung. C) Es bereitet schrittweise auf die folgenden Anforderungen vor.
12. Was bestimmt die Übungsauswahl?
A) Trainingsziel, Voraussetzungen, Raum und freigegebenes System. B) Ausschließlich die spektakulärste Wirkung. C) Ausschließlich das Tempo der Musik.
13. Wie vermittelst du eine neue Kombination?
A) Direkt in Höchstgeschwindigkeit. B) Einzelteile erarbeiten und anschließend kontrolliert verbinden. C) Ohne Demonstration.
14. Welche Traineranweisung hilft konkret?
A) „Mach es endlich richtig.“ B) „Du bist zu schlecht dafür.“ C) „Reduziere das Tempo und übe die Rückkehr einzeln.“
15. Was gehört zu einer sinnvollen Korrektur?
A) Anschließend prüfen, ob die Änderung funktioniert. B) Möglichst viele Hinweise gleichzeitig geben. C) Die Person öffentlich bloßstellen.
16. Wie setzt du Musik ein?
A) Sie bestimmt immer das Bewegungstempo. B) Sie unterstützt das Training; Verständlichkeit und Kontrolle bleiben gewährleistet. C) Sie ersetzt verbale Anleitung.
17. Wie passt du eine Aufgabe für Einsteiger:innen an?
A) Mehr Richtungswechsel und höheres Tempo. B) Spontan zusätzliche Flugbewegungen. C) Einfachere Koordination und kontrolliert gewählter Bewegungsumfang.
18. Wann ist eine Steigerung sinnvoll?
A) Wenn Grundlagen beherrscht werden und Voraussetzungen sowie Systemfreigabe passen. B) Sobald jemand besonders motiviert wirkt. C) Immer nach dem ersten Durchgang.
19. Welche Aussage zur Belastung ist richtig?
A) Alle benötigen dieselbe Intensität. B) Beobachtung, Rückmeldung und individuelle Anpassung gehören zusammen. C) Pausen zeigen mangelnde Motivation.
20. Wozu dient der Cool-down?
A) Zur Einführung der schwierigsten Übung. B) Zur nachträglichen Anlagenfreigabe. C) Zur schrittweisen Reduktion der Belastung und zum kontrollierten Abschluss.
21. Eine Person ist unsicher bei einer Bewegung. Was hilft?
A) Verständliche Erklärung, eine erreichbare Variante und Zeit zum Üben. B) Druck durch die Gruppe. C) Die Bewegung ohne Vorbereitung erzwingen.
22. Welche Unterlage unterstützt eine nachvollziehbare Stunde?
A) Nur eine Musikliste. B) Ein Stundenplan mit Zielen, Übungen, Varianten, Pausen und Sicherheitsaspekten. C) Nur die Teilnehmerzahl.
23. Pendelbewegungen führen zu gefährlicher Annäherung. Was tust du?
A) Erst nach dem Lied reagieren. B) Weitertrainieren lassen. C) Bewegung sicher unterbrechen und Ursachen sowie Raumaufteilung prüfen.
24. Was gilt für körperliche Hilfestellungen?
A) Zustimmung einholen und nur innerhalb der eigenen Kompetenz sowie geeigneter sicherer Abläufe handeln. B) Zustimmung ist grundsätzlich unnötig. C) Am gespannten System beliebig ziehen.
25. Wozu dient der Notfallablauf vor Ort?
A) Zur Musikauswahl. B) Zur Klärung von Reaktionen, Kommunikation und Zuständigkeiten bei Notfällen. C) Zur automatischen Ausstellung des Zertifikats.
26. Welche Reflexion ist besonders hilfreich?
A) „Alles war perfekt.“ B) „Die Gruppe war schuld.“ C) „Die Folge war zu komplex; beim nächsten Mal übe ich die Übergänge getrennt.“
27. Was zeigt eine praktische Lehrprobe?
A) Wie Wissen in einer beobachtbaren Unterrichtssituation angewendet wird. B) Nur die Beliebtheit der Musik. C) Ausschließlich theoretisches Erinnerungsvermögen.
28. Welche Aussage zu Videoaufnahmen ist richtig?
A) Sie beweisen die Tragfähigkeit der Decke. B) Sie können Unterricht dokumentieren, ersetzen aber keine technische Anlagenprüfung. C) Sie ersetzen Herstellerangaben.
29. Wann erhältst du das Abschlusszertifikat?
A) Nach dem Kauf. B) Nach dem Öffnen aller Seiten. C) Nach dokumentiertem Bestehen der festgelegten Prüfungsbestandteile.
30. Wie entwickelst du Trainerkompetenz weiter?
A) Durch Praxis, Feedback, Reflexion und passende Fortbildung. B) Durch Verzicht auf Rückmeldungen. C) Durch immer höhere Belastung unabhängig von Technik.
Button: Prüfung zur Bewertung abgeben
Lektion 7 – Deine praktische Lehrprobe
In der Lehrprobe zeigst du, wie du eine Einsteigerstunde vorbereitest und durchführst. Verwende dein Stundenkonzept aus Lektion 3 und berücksichtige das Feedback aus deiner Übungspraxis.
Deine Unterlagen
- Vollständig ausgefülltes 60-Minuten-Stundenkonzept.
- Dokumentation der Lerncheckliste und geklärter offener Punkte.
- Reflexionsbogen nach der Durchführung.
- Nach dem vereinbarten Prüfungsformat: beobachtete Lehrprobe vor Ort oder geeignete Videoaufzeichnung unter fachkundiger Aufsicht.
Ablauf
- Reiche das Stundenkonzept vor der Durchführung zur fachlichen Rückmeldung ein.
- Kläre mit Nadin Format, Termin und Voraussetzungen der Lehrprobe.
- Führe die Stunde in einer geeigneten Umgebung mit fachkundiger Aufsicht durch.
- Zeige Einweisung, individuelle Kontrollen, Demonstration, Anleitung, Beobachtung, Anpassung und Abschluss.
- Fülle anschließend deinen Reflexionsbogen aus.
- Du erhältst eine Bewertung mit konkreten Stärken und nächsten Lernschritten.
Bei einer Videoaufzeichnung
Hole vorab die erforderlichen Einwilligungen der erkennbaren Personen ein. Wähle einen Bildausschnitt und Ton, mit denen Nadin Anleitung, Ausführung und Reaktionen beurteilen kann. Ein Kamerabetrieb darf die Beaufsichtigung nicht beeinträchtigen. Sind wichtige Kriterien nicht erkennbar, ist eine zusätzliche Beobachtung erforderlich. Eine Aufnahme ersetzt weder die technische Prüfung noch die fachkundige Aufsicht vor Ort.
Bewertung – Entwurf zur Freigabe
| Bereich | Maximalpunkte |
|---|---|
| Vorbereitung und Stundenplanung | 10 |
| Sicherheitsabläufe und Equipmentkontrolle | 25 |
| Demonstration | 15 |
| Anleitung und Kommunikation | 15 |
| Fehlererkennung und Korrektur | 15 |
| Belastungssteuerung und Kursstruktur | 10 |
| Betreuung und professionelles Handeln | 10 |
| Gesamt | 100 |
Die Lehrprobe ist ab 80 Punkten bestanden, wenn alle sicherheitskritischen Kriterien erfüllt sind. Bei einem gravierenden Sicherheitsverstoß wird sie unabhängig von der Punktzahl nicht bestanden. Nicht beobachtbare Kriterien müssen nachgeprüft werden. Eine Wiederholung erfolgt nach gezieltem Feedback und erneuter Vorbereitung.
Button: Prüfungsunterlagen einreichen
Rückmeldetexte für den Mitgliederbereich
Unterlagen eingegangen
Danke für deine Einreichung! Deine Unterlagen werden fachlich geprüft. Sobald die Bewertung abgeschlossen ist, erhältst du dein persönliches Feedback und Informationen zum nächsten Schritt.
Noch nicht bestanden
Du hast bereits wichtige Kompetenzen gezeigt. Für den Abschluss sind noch einzelne Lernschritte erforderlich. In deinem Feedback erfährst du, welche Bereiche du wiederholen oder ergänzen sollst. Bearbeite diese Punkte und stimme die Wiederholung mit uns ab.
Abschluss bestanden
Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss deiner Bungee Fitness Trainer Ausbildung!
Du hast die festgelegten theoretischen und praktischen Prüfungsbestandteile bestanden. Du hast gezeigt, dass du Stunden strukturiert planst, Übungen verständlich vermittelst und deine Teilnehmer:innen aufmerksam betreust.
Dein persönliches Abschlusszertifikat wird nach Prüfung deiner Abschlussdaten bereitgestellt. Wir wünschen dir viel Freude beim Unterrichten und dabei, andere für Bungee Fitness zu begeistern!
Dein Aerial Academy Team – Steffi & Nadin
Teil B – Interne Unterlagen für Steffi und Nadin
Lösungsschlüssel der Theorieprüfung
| Frage | Lösung | Lernbereich |
|---|---|---|
| 1 | B | Grundlagen |
| 2 | C | Methodik |
| 3 | A | Systemauswahl – Sicherheit |
| 4 | B | Mangel – Sicherheit |
| 5 | C | Aufhängung – Sicherheit |
| 6 | A | Gurtsitz – Sicherheit |
| 7 | B | Gurtproblem – Sicherheit |
| 8 | C | Raum – Sicherheit |
| 9 | A | Trainingsunterbrechung – Sicherheit |
| 10 | B | Komponenten – Sicherheit |
| 11 | C | Warm-up |
| 12 | A | Planung |
| 13 | B | Kombinationen |
| 14 | C | Kommunikation |
| 15 | A | Korrektur |
| 16 | B | Musik |
| 17 | C | Varianten |
| 18 | A | Progression |
| 19 | B | Belastung |
| 20 | C | Cool-down |
| 21 | A | Betreuung |
| 22 | B | Stundenplanung |
| 23 | C | Pendeln – Sicherheit |
| 24 | A | Hilfestellung – Sicherheit |
| 25 | B | Notfallverfahren – Sicherheit |
| 26 | C | Reflexion |
| 27 | A | Praxisnachweis |
| 28 | B | Video und Anlagenprüfung – Sicherheit |
| 29 | C | Abschluss |
| 30 | A | Weiterentwicklung |
Jede richtige Antwort: 1 Punkt. Keine Teilpunkte. Bestanden nur bei mindestens 24 Punkten UND korrekten Antworten auf alle 12 Sicherheitsfragen. Diese Regel muss vor Prüfungsbeginn veröffentlicht sein. Für Wiederholungen einen gleichwertigen Fragenpool vorsehen; bloßes Wiederholen desselben Lösungsmusters bietet nur begrenzten Kompetenznachweis.
Fallbeispiele: Erwartete Antworten
Schrittfolge verloren: Aufgabe verlangsamen und vereinfachen, einzelne Schritte und Übergänge erneut vermitteln, Ausführung beobachten. Keine technische Störung unterstellen, ohne Hinweise dafür.
Gurt verrutscht: Übung unterbrechen; kontrollierte Entlastung und Überprüfung nach Herstellerverfahren. Ursache klären, passende Einstellung kontrollieren. Fortsetzung erst bei geklärtem Problem; ungeeigneten Gurt aus der Nutzung nehmen.
Gefährliche Annäherung: Betroffene Bewegungen sicher stoppen. Bewegungsraum, Abläufe und Systemkonfiguration fachgerecht prüfen. Gegebenenfalls Raumaufteilung oder Übungen ändern. Fortsetzung erst bei sicherem Abstand für die vorgesehenen Bewegungen.
Bewertungsbogen der Lehrprobe
Name: ____________________ Datum: ____________________
Prüferin / Format / Ort: ____________________
System und fachkundige Aufsicht: ____________________
Einheitliche Punktevergabe
Jedes unten genannte Einzelkriterium erhält 0–5 Punkte: 0 = nicht erfüllt; 1 = erhebliche Defizite; 2 = wesentliche Unterstützung nötig; 3 = grundsätzlich angemessen mit Verbesserungsbedarf; 4 = sicher und überwiegend eigenständig; 5 = durchgängig sicher, eigenständig und nachvollziehbar. Nicht beobachtbar wird separat markiert und vor einer Abschlussentscheidung nachgeprüft.
| Bereich | Einzelkriterien, jeweils 0–5 Punkte | Maximum | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Planung | Zielgruppe und Ziel passend; Ablauf vollständig und realistisch | 10 | |
| Sicherheit | Nutzungsbedingungen und Zuständigkeiten geklärt; Komponenten kontrolliert; individuelle Einrichtung kontrolliert; Raum und Stoppsignal geprüft; Unterbrechungs- und Notfallverfahren verstanden | 25 | |
| Demonstration | Kontrollierte Ausführung; wichtige Merkmale sichtbar; geeignete Vereinfachung gezeigt | 15 | |
| Kommunikation | Verständliche Erklärungen; rechtzeitige kurze Hinweise; respektvoller Umgang | 15 | |
| Korrektur | Gruppe aufmerksam beobachtet; Problem angemessen erkannt; Korrektur überprüft | 15 | |
| Belastung und Struktur | Belastung und Pausen angepasst; Phasen und Übergänge sinnvoll | 10 | |
| Betreuung | Individuelle Grenzen respektiert; eigene Zuständigkeit erkannt und Hilfe angemessen einbezogen | 10 | |
| Gesamt | 100 |
Sicherheitskritische Kriterien – separat bewerten
- Keine Nutzung bei ungeklärtem sicherheitsrelevantem Mangel oder fehlender erforderlicher Freigabe.
- Keine nicht freigegebenen Komponenten oder improvisierten Änderungen.
- Individuelle Gurt- und Verbindungskontrollen nach dem vorgesehenen Verfahren.
- Reaktion auf akute Gefährdung und Beschwerden angemessen.
- Keine gefährlichen Abstände oder unkontrollierten Abläufe geduldet.
- Keine Übung außerhalb der vermittelten Kompetenz und Systemfreigabe angeleitet.
- Kontrolliertes Unterbrechen und Hilfeholen innerhalb der eigenen Zuständigkeit.
Alle müssen erfüllt sein. Eine hohe Gesamtpunktzahl gleicht einen gravierenden Verstoß nicht aus. Für nicht spontan auftretende Situationen ergänzend mündliche Fallfragen nutzen, ohne Risiken real zu erzeugen. Mündliche Antworten ersetzen keine fehlende Beobachtung praktischer Fertigkeiten.
Beobachtete Stärken: ____________________
Verbesserungen mit konkretem Beispiel: ____________________
Sicherheitsverstoß / nicht beobachtbare Kriterien: ____________________
Gesamtpunkte / Entscheidung / Begründung: ____________________
Wiederholungsumfang und Vorbereitung: ____________________
Prüferin / Datum: ____________________
Textvorlage des Zertifikats
Zertifikat
Bungee Fitness Trainer – Aerial Academy
[Vorname Nachname]
hat die Bungee Fitness Trainer Ausbildung der Aerial Academy absolviert und die festgelegte theoretische Abschlussprüfung sowie praktische Lehrprobe bestanden.
Ausbildungsinhalte: Grundlagen; Equipment und individuelle Einstellung; Grundtechnik; Übungen und Kombinationen; Kursplanung und Teaching; praktische Anwendung und Abschlussprüfung.
Tatsächlicher Ausbildungsumfang: [dokumentierte Lern- und Praxisstunden]
Geprüftes System / Praxisumfang: [tatsächliche Angaben]
Abschlussdatum: [Datum] · Zertifikatsnummer: [Nummer]
Ausbilderin / Prüferin: Nadin [vollständiger Name]
Aerial Academy: Steffi [vollständiger Name]
Dieses Zertifikat dokumentiert den Abschluss der privaten Ausbildung und die oben ausgewiesenen Prüfungsleistungen. Es stellt keine technische Freigabe einer Trainingsanlage dar.
Umsetzung in Elementor
- Eine Modulübersicht und sieben Lektionsseiten anlegen; Lerntexte aus Teil A übernehmen.
- Je Lektion das fachlich geprüfte Video von Nadin ergänzen. Für Lektionen 2–4 konkrete Systeme und Abläufe zeigen; für Lektion 7 den Prüfungsablauf erklären.
- Stundenplan, Checkliste und Reflexionsbogen als ausfüllbare Formulare oder gesonderte Downloads bereitstellen.
- Theorieprüfung mit genau einer Antwort pro Frage konfigurieren. Lösungsschlüssel ausschließlich intern halten. Gesamtpunktzahl und Sicherheitsfragen separat auswerten.
- Einreichung für Konzept, Reflexion und vereinbartes Praxisformat einrichten. Empfänger, Dateigrenzen, Einwilligung, Zugriffsrechte und Aufbewahrung festlegen.
- Persönliche Bewertung dokumentieren. Zertifikatsfreigabe erst nach vollständigem Bestehen ermöglichen; kein Zertifikat durch bloßes Öffnen der Lektionen auslösen.
- Alle Buttons mit den tatsächlichen Seiten und Formularen verbinden. Mit einem Testkonto Durchlauf, Nichtbestehen, Wiederholung und Freigabe prüfen.